Ingenieure in der Forschung und Entwicklung

Noch immer ist der Mythos vom deutschen Erfindergeist lebendig. Der Jahresbericht des Europäischen Patentamtes (EPA) für 2016 zeigt, dass die Bundesrepublik Deutschland mit rund 25.100 europäischen Anmeldungen von insgesamt knapp 160.000 ihren Spitzenplatz in Europa halten konnte. Nur die USA lag unter den Anmeldeländern aus aller Welt, die beim EPA Patente anmelden können, vor Deutschland. Weiterlesen ...
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Hochschule Kaiserslautern
16.06.2018 Hochschule Kaiserslautern Professur im Bereich Leistungselektronik und Elektronik (W2) Halten von Lehrveranstaltungen und Forschen im Gebiet der (Leistungs-)Elektronik Kaiserslautern
Hochschule Ostwestfalen-Lippe
16.06.2018 Hochschule Ostwestfalen-Lippe W2-Professur Elektromechanik und Mechatronik Halten von Lehrveranstaltungen und Forschen im Gebiet der Elektrotechnik und Mechatronik Lemgo
Hochschule Trier – Trier University of Applied Sciences
14.06.2018 Hochschule Trier – Trier University of Applied Sciences W2-Professur für das Fachgebiet Finite Elemente Methode (FEM)/Technische Mechanik Forschen und Lehren im Bereich der Finiten Elemente Methode/der technischen Mechanik Trier
Hochschule Magdeburg-Stendal
07.06.2018 Hochschule Magdeburg-Stendal W2-Professur "Werkzeugmaschinen und Werkzeugmaschinenprogrammierung" Lehre im Bereich der Werkzeugmaschinen und Werkzeugmaschinenprogrammierung Magdeburg,Stendal
Dr. Johannes Heidenhain GmbH
07.06.2018 Dr. Johannes Heidenhain GmbH Software-Entwickler (m/w) Relevante Tätigkeiten Traunreut
Dr. Johannes Heidenhain GmbH
07.06.2018 Dr. Johannes Heidenhain GmbH Informatiker (m/w) Relevante Tätigkeiten Traunreut
Dr. Johannes Heidenhain GmbH
07.06.2018 Dr. Johannes Heidenhain GmbH Physiker (m/w) Relevante Tätigkeiten Traunreut
Dr. Johannes Heidenhain GmbH
07.06.2018 Dr. Johannes Heidenhain GmbH Ingenieure Elektrotechnik (m/w) Relevante Tätigkeiten Traunreut
HBC Hochschule Biberach
07.06.2018 HBC Hochschule Biberach Professur (W2) "Baustoffkunde und Baustoffprüfung" Lehrtätigkeiten im Bereich Baustoffkunde und Baustoffprüfung Biberach
Technische Universität Darmstadt
01.06.2018 Technische Universität Darmstadt Universitätsprofessur Technische Strömungsmechanik (W3) Leitung des Fachgebietes »Technische Strömungsmechanik« Darmstadt
Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY
20.06.2018 Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY Firmwareentwickler (w/m) VHDL Entwicklung von High-End Firmware für komplexe elektronische Module Hamburg
Bundesamt für Strahlenschutz
20.06.2018 Bundesamt für Strahlenschutz Wissenschaftliche/-r Referent/-in im Fachbereich Strahlenschutz und Umwelt Erarbeitung von Strategien zum Schutz der Bevölkerung und der Einsatzkräfte bei radiologischen und kerntechnischen Unfällen Neuherberg bei München
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Wie viele Ingenieure arbeiten in der FuE?

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes arbeiten von den derzeit 579.000 sozialversicherungspflichtigen Ingenieuren in Deutschland mehr als 203.000 Ingenieure vorwiegend in der Forschung und Entwicklung (FuE). Dies zeigt, dass FuE ein wichtiges und stark wachsendes Arbeitsfeld für Ingenieure ist und bleibt. Obwohl es kein Studium gibt, das explizit auf diesen Arbeitsbereich hin ausbildet.

Wie wird man Forschungsingenieur?

Mit der Grundlagenforschung ist es so eine Sache in Deutschland: Natürlich wird an den Universitäten und in Max-Planck-Instituten Grundlagenforschung betrieben. In den Unternehmen, an Fachhochschulen und Fraunhofer-Instituten aber hat die anwendungsnahe Innovationsforschung und Entwicklung Priorität.

Wer im Bereich Forschung und Entwicklung arbeiten möchte, muss in aller Regel ein Studium an einer Universität, Fachhochschule oder Technischen Hochschule absolviert haben. Je nach Branche sind Absolventen mit spezielleren Studienschwerpunkten gesucht wie: Fahrzeugtechnik, Chemieingenieurwesen, Mess- und Regeltechnik, Anlagentechnik, Verfahrenstechnik sowie Kunststofftechnik. Auch promovierte Ingenieure sind in diesem Arbeitsbereich gerne gesehen. Zudem verlangen viele Arbeitgeber bereits mehrjährige Berufserfahrung von ihren potenziellen Bewerbern – bei Berufseinsteigern ist klar, dass der Bewerber damit nicht dienen kann.

Welche Kenntnisse und sollten FuE-Ingenieure mitbringen?

Während des Studiums können Ingenieure ihre Interessen und Neigungen überprüfen und sich so spezialisieren. Wichtige Fragen, die dabei beantwortet werden sollten: Macht es Spaß, intensiv theoretisch und analytisch zu arbeiten? Will man tief in naturwissenschaftliche und technische Problemstellungen eindringen? Sind Mathematik und Informatik eher Mittel zum Zweck oder etwas, das einen regelrecht begeistern kann?

Interdisziplinäres Know-how, ständige Weiterbildung, Software- und speziell Programmierkenntnisse sind in Forschung und Entwicklung durchweg notwendig. Der digitale Wandel prägt zudem die Arbeit in den FuE-Abteilungen. Im Maschinenbau, der Fahrzeugtechnik, der Robotik, in der Elektrotechnik und der Logistik: überall sind Innovationen mit smarten Lösungen verbunden. Da alles im internationalen Rahmen abläuft, gehören zumindest sichere Englischkenntnisse zu den benötigten Skills, kommunikative und kulturelle Fähigkeiten bieten ebenfalls Vorteile.

Was sind typische Arbeitgeber für Forschungsingenieure?

Die Bundesregierung hat das Ziel vorgegeben, jährlich drei Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) in Forschung und Entwicklung (FuE) zu investieren. Somit wird auch langfristig zusätzliches Forschungspersonal benötigt. Der Bedarf an Ingenieuren ist entsprechend hoch und er wird es bleiben.

Die großen Automobilhersteller und die vor allem von großen Mittelständlern geprägte Zulieferindustrie betreiben einen immensen Entwicklungsaufwand. Der Elektroantrieb, das Batterieproblem, Tools für das smarte Fahrzeug der Zukunft: Ingenieure haben hier viel zu tun. Der Maschinen- und Anlagenbau arbeitet an den Fabriken der Zukunft, die Robotik und der 3D-Druck haben gerade erst so richtig Fahrt aufgenommen. Die Medizintechnik wird künftig noch mehr an Bedeutung gewinnen und die deutschen Player haben dabei ein gewichtiges Wort mitzureden. Die Chemie- und Pharmaindustrie, Hersteller von Endverbraucherprodukten in der Elektronik und Elektrotechnik, Produzenten von weißer Ware, also Waschmaschinen, Geschirrspüler etc., Mobilfunk und Computertechnik. Die Nachfrage nach gut ausbildeten Ingenieuren, die in der Forschung und Entwicklung eingesetzt werden können, verteilt sich auf die gesamte Wirtschaft, auf (außer-)universitäre Institute und Forschungseinrichtungen.

Die Selbständigkeit ist für Forschungs- und Entwicklungsingenieure auch eine Option. Die beste Voraussetzung dafür hat, wer neben einem Forschergeist eine gewisse Unternehmermentalität besitzt oder ein Gründerteam aufbauen kann, in dem eine vertrauensvolle Arbeitsteilung möglich ist.

Was wird verdienen Ingenieure in Forschung und Entwicklung?

Die Höhe von Gehältern hängt von vielen Faktoren ab. Neben den marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zählen dazu das berufliche Entwicklungsstadium, die Branche, die Unternehmensgröße und eventuell vorhandene Zusatzqualifikationen, für die ein Arbeitgeber bereit ist, noch einem tiefer in die Tasche zu greifen. Nichtsdestotrotz liegen und Zahlen von 7.341 Ingenieurinnen und Ingenieuren aus dem Jahr 2016 vor, die in der Gehaltsstudie „Ingenieureinkommen 2002-2016“ des VDI Verlags veröffentlicht sind.

Fach- und Projektingenieure in der Forschung und Entwicklung können sich demnach an einem Jahresbruttogehalt zwischen 48.500 Euro und 66.000 Euro orientieren. Die große Spanne kommt daher, dass diese Positionen gerne an Berufseinsteiger vergeben werden, die sich gehaltstechnisch eher im unteren Bereich der Skala wiederfinden, Projekt- und Fachingenieure aber auch erfahrene Mitarbeiter sein können, die entsprechend mehr verdienen.

Das Brutto-Jahresentgelt eines Projektmanagers in der Forschung und Entwicklung lag 2016 im Medianwert bei 65.000 EUR, Gruppen- und Teamleitern in FuE-Abteilungen wurde im Median 81.800 EUR gezahlt.