Ingenieure in der Luft- und Raumfahrttechnik

Ingenieurinnen und Ingenieure für Luft- und Raumfahrttechnik beschäftigen sich mit Flugzeugen. Aber nicht nur damit, zu ihrem Themengebiet zählen auch andere Flugkörper wie Hubschrauber oder Drohnen, Raumfahrzeuge und Satelliten. Nach Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. (BDLI) stieg der Umsatz der Gesamtbranche 2016 auf den Rekordwert von 37,5 Milliarden Euro. Die Gesamtbeschäftigtenzahl stieg innerhalb desselben Jahres um 1% auf 108.000. Diese Beschäftigten sind direkt in der Luft- und Raumfahrtindustrie angestellt. Der Exportanteil der Branche lag bei 72%. Weiterlesen ...
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Technische Universität Wien
21.06.2018 Technische Universität Wien Professur für Luftfahrzeugsysteme Forschung, Entwicklung und Lehre im Bereich der Luftfahrzeugsysteme Wien (Österreich)
Enercon GmbH
17.07.2018 Enercon GmbH Ingenieur (m/w) als Entwickler Aerodynamische Rotorblattauslegung Programmierung der Inhouse Software zur aerodynamischen Rotorblattauslegung Aurich
Volocopter GmbH
14.07.2018 Volocopter GmbH 'Teamleiter (m/w) Entwicklung elektrischer Antriebsstrang Multicopter Lufttaxi Projektleitung und (Mit-)Entwicklung der elektrischen Komponenten des Antriebsstrangs Bruchsal
TÜV SÜD Gruppe
05.07.2018 TÜV SÜD Gruppe Ingenieur (w/m) als Experte im Bereich Windenergieanlagen / Strukturberechnung Berechnung von Strukturkomponenten von WEA mittels der Finite-Elemente-Methode und analytischer Verfahren München
Technische Universität Berlin
04.07.2018 Technische Universität Berlin Universitätsprofessur (W3) für das Fachgebiet "Raumfahrttechnik" Vertretung von Forschung und Lehre in allen Gebieten der Raumfahrttechnik mit dem Schwerpunkt Satellitentechnik Berlin
Germania Fluggesellschaft mbH
03.07.2018 Germania Fluggesellschaft mbH EFB-Systemadministrator (m/w) Problemanalyse auf System- und Anwendungs­ebene Berlin-Tegel
NORD-MICRO GmbH & Co. OHG a UTC AEROSPACE SYSTEMS COMPANY
29.06.2018 NORD-MICRO GmbH & Co. OHG a UTC AEROSPACE SYSTEMS COMPANY System-Entwickler / System-Ingenieur (m/w) Entwicklung Kabinendruckregelsysteme, Systemauslegung von Luftfahrtsystemen vom Design bis zur Verifikation Frankfurt am Main
HYDRO Systems KG
28.06.2018 HYDRO Systems KG Projektingenieur (m/w) Entwicklung / Konstruktion Verantwortung für die Entwicklung und Konstruktion kundenspezifischer Sondergeräte und Anlagen Biberach
Constellium Singen GmbH
25.06.2018 Constellium Singen GmbH Entwicklungsingenieur Thermomanagement Elektromobilität (m/w) Auslegung und Dimensionierung von Kühl-/Heizkonzepten für Batterieelektrische Fahrzeuge Gottmadingen
Daimler AG
21.06.2018 Daimler AG Mitarbeiter (m/w) Produktion/After-Sales Digitalisierung der Mercedes-Benz PKW-Entwicklung, Produktion oder im Bereich After-Sales Sindelfingen, Germersheim
Northrop Grumman L.E.F. GmbH
17.06.2018 Northrop Grumman L.E.F. GmbH Qualitätsmanagementbeauftragter (m/w) Luft-/Raumfahrt Planung, Pflege und ständige Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems Weisweil
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Beschäftigungsfelder von Luft- und Raumfahrtingenieuren

Ingenieure für Luft- und Raumfahrttechnik arbeiten unter anderem in der anwendungsorientierten Forschung. Sie arbeiten am Entwurf, der Konstruktion mittels CAD und den Berechnungen. Ebenfalls gibt es Aufgaben in der Fertigungsplanung und -kontrolle, im Versuchswesen und natürlich im Betrieb und der Wartung von Fluggeräten und Anlagen. Auch Jobs im Vertrieb, beispielsweise bei Herstellern von Triebwerken und Navigationsinstrumenten oder von Steuerungssoftware, sind möglich. Die internationale Ausrichtung der gesamten Branche verlangt nach sehr guten Englischkenntnissen.

Die größten Flugzeug- und Flugtriebwerkbauer der Aerospace-Industrie mitsamt ihrer inhaltlichen Ausrichtung haben wir hier recherchiert.

Weitgehendes mathematischen Wissen und Kenntnisse der Physik sind für Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik grundlegend. Der Einstieg in das Studium ist deshalb durch eine hohe Hürde gekennzeichnet, die Abbruchquote unter den Studierenden ist hoch. Übrigens arbeiten nicht nur solche Ingenieure in der Branche, die auch reine Luft- und Raumfahrt studiert haben. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit arbeiteten zuletzt rund 9.500 Maschinen- und Fahrzeugtechniker als sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Luft- und Raumfahrtbranche – und damit 8% dieser Berufsgruppe.

Typische Arbeitgeber für Luft- und Raumfahrtspezialisten

Absolventen der Luft-und Raumfahrtstudiengänge finden ihre Arbeitgeber in der internationalen Luft- und Raumfahrtindustrie, bei den Flugzeugherstellern wie Airbus und Boeing sowie der Zulieferindustrie. Aber auch die Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber wie Fraport, Behörden und Forschungseinrichtungen wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die European Space Agency (ESA) oder die Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS) sind beliebte Arbeitgeber.

Wer sein Glück auf lange Sicht doch nicht in den Lüften, sondern auf den Straßen- oder Schienenwegen dieser Welt vermutet, ist ebenfalls gut aufgestellt: Die Ausbildung zum Luft- und Raumfahrtingenieur lässt zu jeder Zeit den Einstieg oder den Wechsel in die Fahrzeugindustrie oder in den Maschinenbau zu.

Aufgaben in der Luft- und Raumfahrt

Werden Entwicklungsingenieure für die Luft- und Raumfahrttechnik gesucht, geht es etwa um projektbezogene Hardware, Modelle und Dokumentationen. Weiterhin soll in aller Regel das Team in Forschung und Entwicklung (FuE) unterstützt, bestehende Prozesse verbessert und standardisiert werden. In einem Bewerber auf diese Stelle sollen Kunden und Zulieferer einen Ansprechpartner finden. Gewünscht wird entweder ein Studium der Elektrotechnik, des Maschinenbaus oder der Luft- und Raumfahrttechnik, gepaart mit längerer Erfahrung im Engineering-Umfeld von elektrischen Komponenten und Erfahrung im Hardware-Design.

Wird dagegen ein Berechnungsingenieur von einem Zulieferer der Branche gesucht, gehören zu den Aufgaben beispielsweise: Berechnung und Nachweisführung der Statik sowie Berechnung und Auslegung von Innenausstattungskomponenten im Flugzeugbau. Hinzu kommen das Erstellen der notwendigen Zulassungsunterlagen für den Kunden, die Koordination von Versuchsreihen sowie die Zusammenarbeit mit dem Konstrukteur und den Fachspezialisten des Unternehmens. Gefordert wird für solch eine Stelle ein Hochschulabschluss mit den Schwerpunkten Luft- und Raumfahrttechnik oder Physik oder Maschinenbau. Wichtig sind vor allem fundierte Kenntnisse in der Luftfahrttechnik, speziell Statik, sowie im Leichtbau und in der technischen Mechanik. Gewünscht werden auch Kenntnisse über Composite-Materialien und deren Herstellungsverfahren, Erfahrung mit den Entwicklungstools Catia V5, Taksy, VPM sowie mit den Berechnungstools Patran/Nastran/Hyperworks sowie Projektmanagement-Erfahrung.

Ein Flugsicherungsingenieur im Produktmanagement Flugsicherungssysteme hat wiederum andere Aufgaben. Dazu zählen die Verantwortung für die Einführung, Änderung und Weiterentwicklung von Flugsicherungssystemen, insbesondere Systeme der Luft- und Bodenlagedarstellung sowie Systemen zur Verarbeitung von Flugplandaten. Hinzu kommt die Untersuchung und Bearbeitung von Fehlermeldungen und Änderungswünschen sowie die fachkundige Beratung von Kunden. Auch Anwenderschulungen sowie produktspezifische Dokumentationen und Testszenarien gehören zum Aufgabenportfolio. Für solch eine Stelle ist ein abgeschlossenes technisches Studium in der Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Informatik oder der Luft- und Raumfahrttechnik erforderlich. Gern gesehen sind außerdem Bewerber mit sehr guten Kenntnissen in moderner IT, also Hardware, Middleware, Applikationen, fundiertem Know-how in System- und Servicearchitekturen sowie in der Administration und Konfiguration von Betriebssystemen wie Linux und Planungstools wie MS Project oder Scyforma.

Technische Trends der Luft- und Raumfahrttechnik

Ob Raumfahrt, militärische oder zivile Luftfahrt: Alle diese Branchen gelten als technologietreibend und gehören zu den sogenannten Early Adoptern der digitalen Innovationen. Beispielsweise wird der Abgleich zwischen virtuellen CAD-Modellen mit – mittels additiven Fertigungsverfahren hergestellten – Bauteilen und Baugruppen durch Mixed-Realitiy-Applikationen in Echtzeit in der Produktion bereits teilweise eingesetzt. Nach eigenen Angaben investieren die mit Luft- und Raumfahrt beschäftigten Unternehmen stark in Forschung und Entwicklung. Sie sehen sich als Vorreiter bei Zukunftsthemen wie Industrie 4.0, 3D-Druck und der Fabrik der Zukunft (auch smart factory).

Was Ingenieure in der Luft- und Raumfahrttechnik verdienen

Die Gehaltsstudie des VDI Verlags unterscheidet zwischen Ingenieuren mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung und solchen, die gerade frisch von den Hochschulen kommen. Demnach können Ingenieure ohne Berufserfahrung in der Luft- und Raumfahrt im Schnitt zwischen 45.600 Euro und 55.800 Euro brutto im Jahr verdienen. Projektingenieure gehen mit durchschnittlich 56.800 Euro nach Hause, wobei die Spannbreite hier extrem hoch ist. Denn als Projektingenieure arbeiten sowohl Absolventen als auch berufserfahrenere Ingenieure. Als Projektmanager schließlich steigt das Jahreseinkommen im Schnitt auf rund 71.000 Euro.

Um zu erfahren, ob Sie genug verdienen, vergleichen Sie Ihr Einkommen mit dem von Kollegen in ähnlichen Positionen. Hier geht’s < a href="https://www.ingenieur.de/karriere/gehalt/gehaltstest/">zum Gehaltstest. Informationen zu den einflussreichsten Faktoren auf das Einkommen von Ingenieuren (aber auch vielen anderen Berufsgruppen) gibt es hier. Und wenn Sie eine stimmige Gehaltsforderung entwickeln wollen, könnte Ihnen dieser Beitrag helfen.