Ingenieurjobs in Frankfurt am Main

Frankfurt ist wohl die internationalste Stadt Deutschlands. Der Anteil ausländischer Studierender ist sehr hoch, ebenso der Anteil ausländischer Beschäftigter. Keine Stadt in Europa ist mit Flugzeug, Bahn und Auto so gut zu erreichen. Der Frankfurter Internet-Knoten (DE-CIX) hat den größten Datendurchsatz der Welt. Auch als Finanzstandort hat die Stadt eine immense Bedeutung und mit 57 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähige weist Frankfurt die höchste Gründerquote deutscher Großstädte auf. Banker, PR-Leute, Unternehmensberater und auch Ingenieure können sich in der Stadt in einem Umfeld bewegen, das locker mit anderen internationalen Standorten mithalten kann. Weiterlesen ...
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in und um 60306 Frankfurt
Porsche Consulting GmbH
05.07.2021 Porsche Consulting GmbH (Senior) Consultant (m/w/d) Produktentstehung und Projektmanagement Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, München, Stuttgart
Porsche Consulting GmbH
15.07.2021 Porsche Consulting GmbH (Senior) Consultant (m/w/d) Technologiestrategie Stuttgart, München, Hamburg, Berlin, Frankfurt
ELOMECH Elektroanlagen GmbH
07.07.2021 ELOMECH Elektroanlagen GmbH Projektleiter (m/w/d) im Bereich Starkstrom/Schwachstrom Mülheim an der Ruhr, Essen, Düsseldorf, Frankfurt am Main
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Relevante Ingenieurbranchen in Frankfurt am Main

Frankfurt ist eine Stadt der Dienstleistungen. Nach Angaben der IHK waren 2017 von den 755.914 Beschäftigten im Bezirk Frankfurt (einschließlich Hochheim am Main) 500.289 im Dienstleistungssektor tätig, davon 93.517 in freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Im produzierenden Gewerbe wurden dagegen nur 92.378 Beschäftigte gezählt. Zu den für Ingenieure interessanten Leitbranchen im Dienstleistungssektor zählen (Unternehmens-)Beratung, Logistik, Information und Telekommunikation. In der Produktion ist die im Rhein-Main-Gebiet traditionsreiche Chemie- und Pharmaindustrie dominierend, bedeutend sind aber auch die Fahrzeugindustrie, Automation und Health Care. Trotz guter Perspektiven für Ingenieure hat Frankfurt im Zukunftsindex des Städterankings von Wirtschaftswoche, Immobilienscout24 und iw.Consult zuletzt allerdings nur den 39 Rang erreicht – mit einer Ingenieurquote von 2,5%.

Automotive

Neben den produzierenden Unternehmen Adam Opel GmbH und Siemens VDO Automotive wird die Fahrzeugindustrie in der Region Frankfurt-Rhein-Main auch von klein- und mittelständischen Unternehmen geprägt. Nach Schätzungen der Wirtschaftsförderung Frankfurt arbeiten rund 100.000 Beschäftigte in der Automotivebranche, davon rund 38.000 in der Herstellung von Kraftfahrzeugen und Teilen. Hinzugerechnet wurden auch die „automobilnahen Branchen“ Gummi- und Kunststoffindustrie, Elektronik, Elektroindustrie, Kfz-Handel sowie Ingenieur- und Softwaredienstleistungen. Insgesamt rund 7.000 Ingenieure und Techniker arbeiten allein im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) von Opel in Rüsselsheim.

Chemie und Pharmazie

Rund 86.00 Beschäftigte arbeiten nach Schätzungen der Wirtschaftsförderung Frankfurt in der Chemie- und Pharmaindustrie der Rhein-Main-Region, davon rund 54.000 Beschäftigte in produzierenden Unternehmen. Ingenieurbüros, Medizintechnikunternehmen, aber beispielsweise auch Patentanwälte arbeiten eng mit der Chemie- und Pharmaindustrie zusammen. Größter Chemiestandort in Frankfurt ist der Industriepark Hoechst – der ehemalige Firmensitz der Hoechst AG – mit über 80 Einzelunternehmen und rund 22.000 Beschäftigten. Größter pharmazeutischer Arbeitgeber der Region ist Sanofi-Aventis Deutschland, eines der forschungsintensivsten Unternehmen Boehringer Ingelheim. Ebenfalls wichtige Unternehmen sind Clariant, Merz und Celanese. Ausgehend von dieser starken Chemiepräsenz, findet in Frankfurt die größte Chemiemesse der Welt, die Achema statt. Außerdem ist die Stadt Sitz des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und der Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie (Dechema).

Automation

Eine mittelständische Firmenstruktur weist die Automationsbranche im Frankfurter Raum auf, die ihre wichtigsten Kunden in der regionalen Chemie- und Pharmaindustrie und der Automotivebranche hat. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt zählt für Frankfurt-Rhein-Main mehr als 113.000 Beschäftigte, die sich im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und Elektronik sowie der Mess-, Steuer und Regelungstechnik mit Automation beschäftigen. Bei den Ingenieurdienstleisten im Handel und in Forschung und Entwicklung kommen weitere 33.000 Beschäftigte hinzu. Engineeringkompetenz, die vollständig vorhandene Wertschöpfungskette und die F&E-Stärke werden als Argumente für den Automationsstandort hervorgehoben.

Frankfurter Hochschulen und Forschungseinrichtungen für Ingenieure

An der viertgrößten deutschen Universität, der Frankfurter Goethe Universität, gibt es keinen ingenieurwissenschaftlichen Fachbereich. Dafür bietet die Frankfurt University of Applied Sciences im Fachbereich II maschinenbauliche und elektrotechnische Studiengänge an, im Fachbereich I Bauingenieurwesen und Geomatik. Hinzu kommt Wirtschaftsingenieurwesen. Insgesamt hat die Region ein großes Angebot an Ingenieurstudiengängen, die von Universitäten und Fachhochschulen in unmittelbarer Nähe zu Frankfurt angeboten werden.

Angewandte ingenieurwissenschaftliche Forschung leistet beispielsweise das Institut für Automatisierungstechnik und integrierte Produktionstechnik (IAP) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Das Hessische Zentrum für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement HZQ übernimmt Aufgaben in der Forschungsförderung und Koordinierung.

Gründerszene in Frankfurt a.M.

Im Städteranking 2017 liegt Frankfurt mit 57 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähige auf dem ersten Platz. In einer Studie des RKW Kompetenzzentrums von 2016 wird Frankfurt ebenfalls eine dynamische Startup-Szene bescheinigt: Im Hightech-Bereich wurden 3,5 Gründungen auf 10.000 Erwerbsfähige gezählt. Allerdings konnte Frankfurt sein Image als „Anzugträgerhauptstadt“ bisher nicht ablegen. Die Gründerszene sieht sich im Schatten der dominierenden Unternehmensberatungen, Rechtsanwaltskanzleien und Banken. Positiv sei jedoch die Vielzahl an wissenschaftlichen Institutionen in der Umgebung, die das Mitarbeiterpotenzial erweitern und Einrichtungen zur Unterstützung anbieten, so die Studienautoren. Hervorgehoben wird dabei etwa die Goethe-Universität-Frankfurt und die TU Darmstadt.

Lebenshaltungskosten und Ingenieurgehalt in FFM

In der Studie „Ingenieureinkommen 2002-2017“ von ingenieur.de werden für den Ballungsraum Rhein/Main (PLZ 60-68) Brutto-Jahresgehälter von 52.600 Euro bis knapp 84.500 Euro genannt. Doch bei allen vorliegenden Zahlen müssen die regionalen Lebenshaltungskosten berücksichtigt werden. Wer in Aachen beispielsweise 50.000 Euro verdient, müsste in Frankfurt am Main schon 61.418 Euro verdienen, um den gleichen Lebensstandard zu halten. Die Mieten beispielsweise liegen in Frankfurt mit 11,80 Euro pro Quadratmeter (Stand: 2017) durchschnittlich 44% höher als in Aachen. Auch die Kosten für ein Auto oder den ÖPNV sind im Vergleich 16% teurer, wie das Onlineportal financescout24.de ermittelt.

Die Regionen mit den höchsten Ingenieurgehältern

Ingenieurgehälter in der Chemieindustrie

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