Frankfurt am Main

Frankfurt ist wohl die internationalste Stadt Deutschlands. Der Anteil ausländischer Studierender ist sehr hoch, ebenso der Anteil ausländischer Beschäftigter. Keine Stadt in Europa ist mit Flugzeug, Bahn und Auto so gut zu erreichen. Der Frankfurter Internet-Knoten ((DE-CIX)) hat den größten Datendurchsatz der Welt. Als Finanzstandort hat die Stadt eine immense Bedeutung. Banker, PR-Leute, Unternehmensberater und auch Ingenieure können sich in der Stadt in einem Milieu bewegen, das austauschbar ist mit anderen internationalen Standorten. Und Frankfurt hat mit 57 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähige die höchste Gründerquote deutscher Großstädte. Weiterlesen ...
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State Street Bank International GmbH
22.05.2018 State Street Bank International GmbH Business Analyst Operations Support (m/w) Analyse fachlicher Anforderungen im Backoffice und Begleitung bis zur Umsetzung in Prozessen Frankfurt
OPERATIONAL SERVICES GMBH & CO. KG
22.05.2018 OPERATIONAL SERVICES GMBH & CO. KG Systemadministrator Datenbanken (m/w) Planung, Konfiguration, Betrieb und Überwachung von relationalen Datenbankmanagementsystemen Frankfurt
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21.05.2018 über duerenhoff GmbH SAP Leiter (m/w) - Head of SAP - SAP Führungsposition Inhouse Unternehmensweite Implementierungen neuer SAP Lösungen Frankfurt
EDG AG
19.05.2018 EDG AG Backend Developer (m/w) Entwicklung verteilter Softwarelösungen, Mitgestaltung der Microservice-orientierten Softwarearchitektur Frankfurt
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19.05.2018 vwd - Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH Produktmanager Market Data & Analytics (m/w) Mitarbeit bei der Neu- und Weiterentwicklung der Produktlinie Private Wealth Suite Frankfurt
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19.05.2018 EDG AG Financial Engineer (m/w) Konzeption und Durchführungen von Projekten im Bereich der Risiko- und Produktbewertung für alle Arten von Finanzinstrumenten Frankfurt
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19.05.2018 State Street Global Exchange (Europe) GmbH Technical Relationship Manager (m/f) Responsible for the client relationship concerning the usage of the contracted software products Frankfurt
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17.05.2018 über duerenhoff GmbH SAP CRM Entwickler - SAP CRM / Software Developer - SAP CRM (m/w) Konzeption, Neu- und Weiterentwicklung von Schnittstellen in der SAP Systemlandschaft Frankfurt
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15.05.2018 ING-DiBa AG Prozess-Manager (m/w) Robotic Process Automation Unterstützung bei der Auswahl und Identifikation von Prozessen Frankfurt
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10.05.2018 DATAGROUP Köln GmbH IT-Mitarbeiter (m/w) Service Desk First und Second Level Incident und Problembearbeitung Frankfurt
ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.
09.05.2018 ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. Technical Manager Smart Building (m/w) mit Schwerpunkt Gebäudeautomation Interessenvertretung gegenüber politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entscheidern auf nationaler und europäischer Ebene Frankfurt
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Ingenieurbranchen

Frankfurt ist eine Stadt der Dienstleistungen. Nach Angaben der örtlichen IHK waren 2017 von den 755.914 Beschäftigten im IHK-Bezirk Frankfurt (einschließlich Hochheim am Main) 500.289 im Dienstleistungssektor tätig, davon 93.517 in freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen. Im produzierenden Gewerbe wurden dagegen nur 92.378 Beschäftigte gezählt. Zu den für Ingenieure interessanten Leitbranchen im Dienstleistungssektor zählen (Unternehmens-) Beratung, Logistik, Information und Telekommunikation. In der Produktion ist die im Rhein-Main-Gebiet traditionsreiche Chemie- und Pharmaindustrie dominierend, bedeutend sind auch die Fahrzeugindustrie, Automation und Health Care. Allerdings hat Frankfurt im Zukunftsindex des Städterankings von Wirtschaftswoche, Immobilienscout24 und iw.Consult mit einer Ingenieursquote von 2,5 % in 2016 nur den 39 Rang erreicht

Automotive

Neben den produzierenden Unternehmen Adam Opel GmbH und Siemens VDO Automotive wird die Fahrzeugindustrie in der Region Frankfurt-Rhein-Main auch von klein- und mittelständischen Unternehmen geprägt. Nach Schätzungen der Wirtschaftsförderung Frankfurt arbeiten rund 100.000 Beschäftigte in der Automotivebranche, davon rund 38.000 in der Herstellung von Kraftfahrzeugen und Teilen. Hinzugerechnet wurden auch die "automobilnahen Branchen" Gummi- und Kunststoffindustrie, Elektronik, Elektroindustrie, Kfz-Handel sowie Ingenieur- und Softwaredienstleistungen. Insgesamt rund 7.000 Ingenieure und Techniker arbeiten allein im Internationalen Technischen Entwicklungszentrum (ITEZ) von Opel in Rüsselsheim.

Chemie und Pharmazie

Rund 86.00 Beschäftigte arbeiten nach Schätzungen der Wirtschaftsförderung Frankfurt in der Chemie- und Pharmaindustrie der Rhein-Main-Region, davon rund 54.000 Beschäftigte in produzierenden Unternehmen. Ingenieurbüros, Medizintechnikunternehmen, aber beispielsweise auch Patentanwälte arbeiten eng mit der Chemie- und Pharmaindustrie zusammen. Größter Chemiestandort in Frankfurt ist der Industriepark Hoechst - der ehemalige Firmensitz der Hoechst AG - mit über 80 Einzelunternehmen und rund 22.000 Beschäftigten. Größter pharmazeutischer Arbeitgeber der Region ist Sanofi-Aventis Deutschland, eines der forschungsintensivsten Unternehmen Boehringer Ingelheim. Ebenfalls wichtige Unternehmen sind Clariant, Merz und Celanese. Die in Frankfurt stattfindende ACHEMA ist die größte Chemiemesse der Welt. Die Stadt ist Sitz des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und der Gesellschaft für chemische Technik und Biotechnologie (DECHEMA).

Automation

Eine mittelständische Firmenstruktur weist die Automation-Branche im Frankfurter Raum auf, die ihre wichtigsten Kunden in der regionalen Chemie- und Pharmaindustrie und der Automotive-Branche hat. Die Wirtschaftsförderung Frankfurt zählt für Frankfurt-Rhein-Main mehr als 113.000 Beschäftigte, die sich im Maschinenbau, in der Elektrotechnik und Elektronik sowie der Mess-, Steuer und Regelungstechnik mit Automation beschäftigen. Bei den Ingenieurdienstleisten im Handel und in Forschung und Entwicklung kommen weitere 33.000 Beschäftigte dazu. Engineeringkompetenz, die vollständig vorhandene Wertschöpfungskette und die F&E-Stärke werden als Argumente für den Automationsstandort hervorgehoben.

Hochschulen und Forschungseinrichtungen

An der viertgrößten deutschen Universität, der Frankfurter Goethe Universität, gibt es keinen ingenieurwissenschaftlichen Fachbereich. Die Frankfurt University of Applied Sciences bietet im Fachbereich II maschinenbauliche und elektrotechnische Studiengänge an, im Fachbereich I Bauingenieurwesen und Geomatik. Hinzu kommt Wirtschaftsingenieurwesen. Insgesamt hat die Region ein großes Angebot an Ingenieurstudiengängen, die von Universitäten und Fachhochschulen in unmittelbarer Nähe zu Frankfurt angeboten werden.

Angewandte ingenieurwissenschaftliche Forschung leistet beispielsweise das Institut für Automatisierungstechnik und integrierte Produktionstechnik (IAP) an der Frankfurt University of Applied Sciences. Das Hessische Zentrum für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement HZQ übernimmt Aufgaben in der Forschungsförderung und Koordinierung.

Gründerszene

Im Städteranking 2017 liegt Frankfurt mit 57 Gründungen pro 10.000 Erwerbsfähige in dieser Kategorie auf dem ersten Platz. In einer Studie des RKW Kompetenzzentrums von 2016 wird Frankfurt ebenfalls eine dynamische Startup-Szene bescheinigt. 3,5 Gründungen auf 10.000 Erwerbsfähige im Hightech-Bereich wurden gezählt. Allerdings habe Frankfurt sein Image als "Anzugträgerhauptstadt" nicht ablegen können. Die Gründerszene sieht sich im Schatten der dominierenden Unternehmensberatungen, Rechtsanwaltskanzleien und Banken. Positiv sei die Vielzahl der wissenschaftlichen Institutionen der Umgebung, die das Mitarbeiterpotenzial erweitern und Einrichtungen zur Unterstützung anbieten. Hervorgehoben wird dabei die Goethe-Universität-Frankfurt und die TU Darmstadt.

Lebenshaltungskosten, Einkommen

In der Studie "INGENIEUREINKOMMEN 2002-2016" von ingenieurkarriere.de werden für den Ballungsraum Rhein/Main (PLZ 60-68) Brutto-Jahresgehälter von 50.055 EUR bis 79.859 EUR genannt. Für die Stadt Frankfurt liegt der Medianwert bei 61.448 EUR. Wer in Aachen beispielsweise 50.000 EUR verdient, müsste in Frankfurt/M. allerdings schon 61.418 EUR verdienen, um den gleichen Lebensstandard zu halten. Die Mieten beispielsweise liegen in Frankfurt (11,8 EURO pro qm in 2017) durchschnittlich 44% Prozent höher als in Aachen. Auch die Kosten für das Auto oder den ÖPNV sind im Vergleich16 Prozent teurer, hat das Onlineportal financescout24.de ermittelt.