Jobs in der TK-Hardwareentwicklung / Netze

Ein Studium der Nachrichten- und Hochfrequenztechnik als Teilgebiet der Elektrotechnik bietet beste Voraussetzungen, um sich speziell mit der Hardwareentwicklung für die Netztechnologien in der Telekommunikation (TK) zu beschäftigen. Moderne Systeme der Nachrichtentechnik wie IEEE 802.11 (WLAN), Bluetooth, GSM, UMTS oder LTE sind Bestandteil der Curricula. Grundsätzlich verwischt die Trennlinie zwischen Informatik und Elektrotechnik immer mehr, der Wechsel vom analogen zum digitalen Fernsehen ist ein Beispiel für diesen Wandel in der Nachrichtentechnik. Weiterlesen ...
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Ferdinand-Braun-Institut
14.11.2018 Ferdinand-Braun-Institut Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter - Manufacturing Execution System (MES) - Einführung des Systems und Integration von Geräten, Mess­instrumenten und Peripherie in das MES Berlin
Netze BW GmbH
10.11.2018 Netze BW GmbH Ingenieur (w/m/d) Netzwerk-Implementierung Konfiguration von Netzwerkkomponenten Stuttgart
NetCom BW GmbH
09.11.2018 NetCom BW GmbH IP-Spezialist (w/m/d) Erstellung und Abstimmung von Konzepten im IP-Umfeld (z. B. BGP, IPv6, Priorisierung, IP-TV ...) Stuttgart
Thyssengas GmbH
07.11.2018 Thyssengas GmbH Referent (m/w) Elektrotechnik / Nachrichtentechnik / Informatik / Prozessleittechnik Planung, Bau und Betrieb von Fernwirkanlagen und Netzwerkkomponenten im Bereich der Nachrichtentechnik Dortmund
Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
23.10.2018 Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement Ingenieurin/Ingenieur Fachrichtung Elektro-/Informationstechnik Mitwirkung beim Aufbau und der Betreuung hessenweiter Anlagen der Elektro-/Daten­über­tra­gungs­technik Frankfurt (Main)
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Arbeitgeber und Auftraggeber für TK-Hardwareentwickler

Hardware für die Funktechnik in vernetzten Fahrzeugen ist z. B. eine Aufgabenstellung für TK-Hardwareentwickler, dementsprechend sind die OEMs der Autobranche, vor allem aber Zulieferer wie Bosch und Continental wichtige Arbeit- oder Auftraggeber. Die drei Mobilfunkbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica haben natürlich auch Bedarf an Hardwareentwicklern. Neue Herausforderungen werden die kommenden 5G-Netze mit sich bringen. Der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) forderte von der Bundesnetzagentur bereits, dass die Unternehmen "private 5G-Netze" aufbauen dürfen, um nicht von Netzbetreibern abhängig zu sein. Die 5G-Netze gelten als grundlegend für den Aufbau der Industrie 4.0 und das Internet der Dinge.

Typische Aufgaben in der Praxis

Wird ein Hardwareentwickler für die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von vernetzten Energieerfassungssystemen gesucht, geht es beispielsweise um die Entwicklung elektronischer Bauteile für Smart Meter und Kommunikationsgeräte, das Designen von prozessorgesteuerten digitalen Schaltungen, Kommunikationsschnittstellen, Netzteilen und des analogen Messsignal-Frontend. Die Bauteile müssen ausgewählt, dann Baugruppen- und Systemtests durchgeführt werden. Hinzu kommen Worst-Case-Betrachtungen, Messungen der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und die Prüfung der Entwicklungsergebnisse. Die Kundenanforderungen sollen unter Berücksichtigung der geltenden Zulassungsvorgaben realisiert werden. Normen und technische Detailanforderungen, Stücklisten, Fertigungsvorgaben und Prüfanweisungen für die Qualitätssicherung gehören ebenso zum Aufgabenportfolio. Vorgesehen ist die enge Zusammenarbeit mit der Konstruktion, der Softwareentwicklung, der Fertigung und dem Einkauf. Zum Ausbildungshintergrund sollte ein Studienabschluss in der Elektrotechnik bzw. Nachrichtentechnik gehören. Dazukommen muss praktische Erfahrung in der Elektronikentwicklung, fundiertes Fachwissen über elektronische Bauteile sowie im Bereich der analogen und digitalen Schaltungstechnik.

Sucht einer der Marktführer für Technologien der drahtlosen Kommunikation eine/n Hardwareentwickler/in für Flugfunkgeräte, geht es um die Spezifikation, den Entwurf und die Integration digitaler Hardware (digitale HW-Schaltungen, programmierbare Logik sowie Prozessorsysteme). Hinzu kommt die Mitarbeit in der Anforderungsanalyse und dem Entwurf des Gesamtgerätes (HW/SW, Architektur), das Erstellung von HW/SW-Testbeschreibungen sowie HW/SW-Testplänen, die Implementierung und Durchführung von HW/SW-Modultests einschließlich Fehleranalyse und -behebung, die Integration von Hardware und programmierbarer Logik mit Software im Gesamtgerät, die Inbetriebnahme und das Testen von Flugfunkgeräten und/oder -systemen, die Auswahl der Fertigungs- und Bauteiltechnologien und die Fertigungseinführung und -betreuung. Zum Anforderungsprofil für solch eine Position gehört wieder ein Studienabschluss in der Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichten- oder Hochfrequenztechnik, aber auch erste Berufserfahrung in der Hardwareentwicklung, weitgehende Kenntnisse in digitaler und analoger Schaltungstechnik, in der Hochfrequenztechnik und der nachrichtentechnischen Systemtheorie.

Für das Schaltungsdesign, die Simulation und Leiterplattenentflechtung setzen TK-Hardwareentwickler u. a. folgende Tools ein, von denen Bewerber zumindest einige kennen sollten: Electronics, Workbench, MathCAD, MATLAB, MENTOR Graphics, Cadence, Orcad, FilterCAD, QSICOS und DuSLICOS.

Gehalt in der TK-Hardwareentwicklung

Die Gehaltsstudie des VDI Verlags hat 2017 erstmals Zahlen zu Gehältern in der IT-Hardware erhoben. Demnach verdienen Entwickler, die sich seit mindestens zwei Jahren beruflich mit Hardware beschäftigten, im Schnitt 58.900 Euro im Jahr. Wenn Sie es genauer wissen wollen, nehmen Sie an unserem kostenfreien und anonymen Gehaltstest teil und erhalten Sie eine individuelle Auswertung.